And then there was silence...

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Like Eden echoes in my head..

Ein kläglicher Versuch, mit ein paar unausreichenden Worte einen wunderschönen Abend zusammenzufassen *.*

#1 Die Halle war zu meiner Überraschung nicht so bumsvoll wie befürchtet. Das heisst es hätte ein weniger schweisstreibender Abend als üblich werden können & es gab sogar noch genügend Platz in den vordersten Reihen = einigermassen anständige Fotoshootings. Vorher noch schnell den Merchstand belagern, ein Shirt kaufen (leider nur in L, weil es die nächstgrösste Grösse nicht mehr gab – damn you all!) und abwarten.~

#2 Zu den beiden Vorgruppen: Forever Slave waren die erwarteten Amateure. Im Nachhinein würde man drüber lästern, wie vorhersehbar und durchschnittlich sie wären, sowie dass die (kleine) Sängerin eine absolute Katastrophe war. Also, ich fand sie ganz süss.. Wie sie ganz schüchtern das Publikum zum mitmachen mobilisieren wollte. Aw. Die von einem beachtenswerten Teil des Publikums sehnlichst erwarteten Griechen Firewind machten das vorhergewesene so gut wie vergessen. Kraftvoll, stark, eigentlich toll. Aber doch nur stumpfer Heavy Metal, den heute kein Schwein braucht. Höchst sympathische Musiker nontheless =) Der Gag des Abends: Auf ihrem montierten Backdrop, das das Coverartwork ihres aktuellen Albums darstellt hatte es beim Bandnamen keinen Platz mehr für’s „D“... D.h. statt Firewind stand „Firewin“ drauf. Haha. Deppen. |D

#3 Nach dem Abwarten der obligatorischen halben Stunde fing endlich die Hauptshow an. Mit einer Maske und einer Geige bestückt, nahm die Sängerin(?/Statistin ihren Platz und posierte auf der Bühne, während im Hintergrund Solitaire ablief. Playback. Atmosphäre schön und gut, aber wenn schon dann ohne dieses peinliche Rumposieren. Man konnte ja sehen, dass sie die Geige nicht spielen konnte.. XD;

Doch mit dem stimmigen Rule The World war alles vergessen, als ob die vergangen eineinhalb Stunden nie gewesen wären. Kamelot breiteten sofort eine wahnsinnige Stimmung in der Halle aus, hauptsächlich dank dem Übercharisma von Sänger Roy Khan. Der an diesem Abend – meiner bescheidenen Meinung nach – eine verdammt gute Performance geleistet hat o_O DER Wahnsinn. Die Lichteffekte waren okay, keine epileptische Laserbombardements, eher die altbekannten Rot/Blau/Grün-Mixturen, die den jeweiligen Song in ein Farbenkostüm bekleideten. Umso interessanter war die Bühnengestaltung und die eingesetzten Pyros(!).

....
Ich hab wirklich keinen blassen Schimmer, was ich gross kommentieren soll. Es war einfach nur umwerfend x3 Ja.

AUSNAHMSWEISE habe ich mich unter Kontrolle gehalten und jeglicher Versuchung widerstanden, die Setlist im voraus zu kennen. Somit war für mich dieser Abend wie eine Wundertüte :D Nun gut, mit dem immer wachsenden Songrepertoire von Kamelot und der hohen Konzentration an verdammt guten (aber wirklich guten) Stücken und Klassikern ist es nicht schwer, eine ausgewogene Setlist zu erstellen. Oder eben doch, weil man eine Fülle an Songs hat und man sie am liebsten alle hören möchte... An diesem Abend war es perfekt: die erwarteten, nie (?) fehlenden Klassiker waren dabei (Center Of The Universe, Abandoned, March Of Mephisto(!!) uvm.) sowie die eine oder andere kleine Perle, die mich sehr, sehr positiv überrascht haben

So zum Beispiel die „Ghost Opera“-B-Side Pendulous Fall, vor allem auch so früh im Programm. Dies verdeutlichte, dass Kamelot sehr wohl zu ihren Songs stehen, seien sie nur als ‚Boni’ gedacht und von den Kritikern und Fans eher negativ kritisiert. Live war es mehr als überzeugend, dank dem wundervollen Refrain und dem Gesang der Gastsängerin. Letztere stand sonst im hinteren linken Ecken rum und wartete auf ihren Einsatz, während sie einen auf Statisten machte.. Haha, die Ärmste. Ich fand sie ganz süss; klein, zierlich, nicht allzu sehr auffallend (und vor allem keine peinliche Körperbewegungen). Just nice
Die weiteren angenehmen Überraschungen wären das „Epica“-Uptempostück Descent Of The Archangel mit seinem unverwechselbarem Düserintro, die zwei lässigen Instrumentaldarbeitungen und der vermeintliche Konzertschliesser Eden Echo. Noch ein paar Worte zu den letzten zwei: Die beiden Instrumentals waren *fantastisch*. Zwei kurze Jamsessions, in denen alle vier Instrumentalisten ihren Spass hatten. Und nach diesen Jams wurde mir plötzlich eins klar: Moooooment, ist der Kerl mit der Bassgitarre wirklich Glann Barry...? Blonde Haare – check. Rundes Gesicht – check. Bärtchen – check. Aber diese Fresse, dieses fiese Lächeln während dem Solo… Ist das wirklich er? O.o Uhm.
....
Ein Tag und ein Homepage-Check später wusste ich: ACK, das war er gar nicht! Die haben sich mit Sean Tibbetts einen kurzen Tourersatz geholt, weil dem Glenn Barry etwas zugestossen war. Uh. Peinlich, peinlich. Dann waren wohl all die Rufe umsonst... |D’’
....
Zurück zum eigentlichen Konzert.
Ah ja, Eden Echo. Wundervoll. Majestätisch. Der Schlussteil wurde in die Länge gezogen, es kamen Pyros hinzu... Episch. Ein absolutes Highlight der Show. <3

Der weitere Verlauf des Abends bestand aus zwei (geplanten) Encore-Sets, nur noch mit Klassikern und Publikumslieblingen bestückt. Angenehme Überraschungen gab’s auch hier zu vermelden: so Oliver Palotais kurze Soloeinlage wie auf der Live-Dvd „On A Cold Winter’s Night“; elegant und präzise ausgeführt, mit einem kleinen Augenzwinker versehen :D Und dann noch – wie auch auf der Live-Dvd – die Mitsingnummer Forever. Ich glaube, wir waren ziemlich gut, sonst hätte der werte Herr Khan kein breites Grinsen gehabt.. Mit den letzten Songs ging man u.a. noch zweimal auf’s aktuelle Album „Ghost Opera“ ein (der Titelsong ist live ein BRETT!), hinzu kam noch Karma. Die Prä-„Karma“-Ära wurde völlig aussen vor gelassen, man konzentrierte sich viel mehr auf die letzten 3-4 Alben. Was mir mehr als Recht war, halte ich sie für ihre besten, reifsten Arbeiten.

At last but not least meine zwei Rappen zum Abschluss: Mit March Of Mephisto haben Kamelot einen letzten, fantastischen Song gespielt, der sich als junger Klassiker erwiesen hat. Noch ein letztes Mal alle Arme hochgestreckt, ein letztes Mal mitgesungen (-gegröhlt?) und ein allerletztes Mal die Pyros abgelassen, ehe der Vorhang fiel und den Abend in einem düsteren, rot/schwarzen Rauch- und Lichtgewand abschloss. Kamelot haben sich das langwährende Gejubel und Geklatsche redlich verdient und genossen es auch.


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Forever Slave


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Firewin(d) ;D


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Solitaire


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Kamelot #1


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Casey Grillo (d.)


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The Haunting (Somewhere In Time): Roy Khan (v.) & Toursängerin


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Oliver Palotai (k.)


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Sean Tibbetts (b.)


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Thomas Youngblood (g.)


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Kamelot #2


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March Of Mephisto


Setlist:

Solitaire
Rule The World
When The Lights Are Down
Soul Society
The Pendulous Fall
Center Of The Universe
Abandoned
Descent Of The Archangel
Instrumental(s)
The Humans Stain
The Haunting (Somewhere In Time)
Eden Echo
Oliver Palotai Solo
Forever
Ghost Opera
Love You To Death
Karma
March Of Mephisto
6.5.08 19:25





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